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App-Indexierung: Mehr als ein Rankingfaktor!

Regina Zirbisegger | 21. 01. 2016 | Blog, E-Commerce, Online Marketing

Die Zahl der Suchanfragen über mobile Endgeräte steigt kontinuierlich, damit einhergehend erweitern sich Angebot und Nutzung mobiler Apps. Durch eine entsprechende App-Indexierung wird es Google ermöglicht, Apps und deren Inhalte in den mobilen Suchergebnissen (SERPs) zu listen. Wie aber funktioniert App-Indexierung bzw. Deep-Linking und was sind die Vorteile?

 

Was ist App-Indexierung?

Durch App-Indexierung wird es Suchmaschinen ermöglicht, App-Inhalte auszulesen und in den mobilen Suchergebnissen anzeigen zu lassen. Mithilfe von App-Indexierung können Nutzer, die eine bestimmte App installiert haben, mobile Google Suchergebnisse direkt in jener App öffnen: Der User kann somit von den SERPs direkt in die auf seinem Gerät vorinstallierte App wechseln und dort gewünschte Informationen abrufen. Ist eine App, deren Inhalte in den SERPs gelistet werden, noch nicht am mobilen Endgerät vorhanden, so erscheint ein Vorschlag zur Installation.

 

Was sind Deep-Links?

Sogenannte Deep-Links („Tiefenlinks“) ermöglichen es der Suchmaschine, direkt auf bestimmte Inhalte einer App innerhalb der SERPs zu verweisen. Deep-Links werden nicht automatisch bei der Erstellung einer App eingerichtet, auch ist ihre Funktionsweise je nach mobilem Betriebssystem (Android oder iOS) unterschiedlich. Eine Google Anleitung zur App-Indexierung erklärt den Vorgang Schritt für Schritt.

 

 

 

 

Wie funktioniert eine App-Indexierung?

 

  1. Deep-Linking-Unterstützung zur App hinzufügen

Der Code der App wird entsprechend angepasst indem ein http-Schema zur Verarbeitung von Tiefenlinks eingebaut wird. Dies ist Grundvoraussetzung, damit die Suchmaschine die App craweln kann (Google Anleitung).

  1. App über die Google Play Console & Search Console mit der Website verbinden

Erst nach der erfolgreichen Verbindung und der Implementierung des http-Schemas beginnt Google mit der Web-Indexierung der App-Inhalte (Google Anleitung). 

  1. App-Deep-Links auf der Website hinzufügen

Hier kann für jede URL der Domain (jede Unterseite der Webseite) bestimmt werden, ob der der Content in der mobilen Website oder in der App geöffnet werden soll (Google Anleitung).

  1. Testen der Deep-Links

Mit dem Google Testing Tool kann die Indexierung der Deep-Links überprüft werden (Google Anleitung).

 

App-Indexing Beispielbild

Bildquelle: Searchmetrics

 

Die Vorteile von App-Indexing

  • Customer Loyalty: App-Deeplinking bietet die Chance, die Nutzungsrate einer App zu erhöhen – und damit auch die CTR (Click trouh Rate, Klickrate).
  • Mehr App Installationen: Bei einer mobilen Suchanfrage werden dem Nutzerin in den SERPS neben den vorinstallierten Apps auch Vorschläge zur Installation themenverwandter neuer Apps aufgezeigt (erhöhte Nutzergenerierung).
  • Rankingfaktor: Die Nutzung der App Indexing API gilt als starkes Ranking Signal für mobile Suchergebnisse.
  • Erhöhte App-Nutzerinteraktion (Re-Intention), mehr Traffic, mehr Conversions.

 

Natürlich müssen App Inhalte regelmäßig optimiert werden, um auf Dauer am hochfrequenten Markt bestehen zu können und Kunden langfristig zufrieden zu stellen. Wir beraten Sie gerne!

Habt Ihr bereits Erfahrung mit App-Indexierung? Wir freuen uns über Kommentare & Anregungen zum Thema!

 

Weiterführende Links:

App Indexing API

Deep-Linking

Searchmetrics App-Indexing Whitepaper & Studie





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