Die mobile Darstellung einer Website wird immer wichtiger für deren Auffindbarkeit über Suchmaschinen. Vor allem nach der großen Algorithmus-Änderung bei Google im April dieses Jahres. Um die mobilen Rankings seiner Website zu überprüfen hat Sean Malseed von Ranktank ein Analyse Tool entwickelt und stellt dieses kostenlos zum Download bereit. Wir von LOGMEDIA haben dieses Gadget natürlich für euch getestet.

 

Es werden in vielen Ländern bereits mehr Suchanfragen auf Mobilgeräten gestellt, als am Desktop schreibt Google in seinem Blog. Darin heißt es: „In fact, more Google searches take place on mobile devices than on computers in 10 countries including the US and Japan.“ Deshalb spielt die mobile Suche auch im SEO Bereich eine immer größere Rolle.
Vor allem nach der Änderung des Suchalgorithmus bei Google im April (weitere Infos in unserem Beitrag Mobile friendly – das große Google Update) kommt man nicht mehr um eine mobil optimierte Website herum.

Kostenlose Analyse der mobilen Suchergebnisse

Ein hilfreiches Tool für die Analyse der mobilen Suchergebnisse ist das kostenlose Mobile Friendly SERP Testing Tool von Ranktank, mit dem man ganz einfach die mobilen Rankings seiner Webseite überprüfen kann. Das Tool ist sowohl für Windows als auch Mac OS X verfügbar.

Und so funktioniert‘s: Nach Eingabe der zu überprüfenden Domain oder der entsprechenden Keywords und der Auswahl der länderspezifischen Suchmaschine (z.B. google.at), erhält man innerhalb weniger Sekunden die ersten 100 Ergebnisse in einer übersichtlichen Tabelle dargestellt.
Nun kann man die Ergebnisse direkt im Tool nach einzelnen Kriterien wie URL, Datum, Seitentyp etc. sortieren. Und, als zusätzlichen Bonus, können die Ergebnisse auch exportiert werden, um sie beispielsweise in Excel weiter zu bearbeiten.

Cool ist auch die integrierte Seitenvorschau (rechts im Bild), die sofort eine Live Preview der einzelnen Seiten in mobiler Version anzeigt.

 

(Screenshot: LOGMEDIA / Ranktank)

(Screenshot: LOGMEDIA / Ranktank)

 

Das Ranktank Mobile Friendly SERP Testing Tool ist kostenlos über ranktank.org für Windows oder Mac OS X downloadbar. Bei einem kurzen Test, haben wir uns von der vollen Funktionsfähigkeit des Tools überzeugen können. Wirklich Top und nur weiterzuempfehlen. Wie schon gesagt, das Tool ist kostenlos, auf der Website von Ranktank besteht aber die Möglichkeit einen Betrag zu spenden.

Falls ihr eure Website auch mobile friendly machen wollt, oder noch allgemeine Fragen zum Thema habt, könnt ihr euch wie immer gerne bei uns melden.

 

Weiterführende Links:

ranktank.org – DIY, Pre-built and Free SEO Tools

Free Mobile Friendly SERP Testing Tool

Google Blog – Building for the next moment

 

Heute war es wieder soweit und bei Google wurde eine große Algorithmus-Änderung vorgenommen. Betroffen sind dieses Mal das Ranking in der mobilen Suche und nicht-mobil optimierte Webseiten. Was jetzt neu ist, wie Man(n) dagegen vorgehen kann und auf was in Zukunft geachtet werden sollte, haben wir in unserem Blog zusammengefasst.

Das „Mobilegeddon“ klopft an

Schon vor acht Wochen wurden Überlegungen zu einem Roll-Out im Google Blog bekannt gegeben und heute war es so weit. Die Änderungen sind größer als bisher angenommen und die konkreten Ausmaße werden erst in den nächsten Wochen sichtbar sein. Dieser Schritt seitens Google wurde aufgrund der steigenden Zugriffszahlen über mobile Endgeräte gesetzt. So ist die Prognose für mobile Zugriffe für 2015 ein 400 % Anstieg gegenüber dem Vorjahr.

Einfluss auf das Ranking

Wurde den Webseitenbetreibern bisher nur empfohlen ihre Webseite optimiert für mobile Endgeräte darzustellen, so ist nun der Status Quo, dass das Ranking in den mobilen Suchergebnissen sehr stark davon betroffen sein und somit für nicht-optimierte Seiten zu Verlusten kommen wird. Allerdings soll dieses Ranking keinen Einfluss auf die Suchergebnisse am Desktop haben – zumindest vorerst. Es ist wahrscheinlich auch nur eine Frage der Zeit bis sich diese Rankings und die Suchergebnisse auf YouTube ausweiten, denn immerhin zählt die zweitgrößte Suchmaschine der Welt auch zum Giganten Google.

Eine weitere Vermutung wird von Cindy Krum von MOZ angestellt: Android Nutzer sollen aufgrund der engen Verknüpfung mit Google stärker betroffen sein als iOS User. Außerdem soll die Umstellung des Algorithmus eher für Smartphones als für Tablets gelten.

Bin ich mobile friendly?

Die große Frage lässt sich ganz leicht auf einer Testseite von Google beantworten. Einfach die URL eingeben und die eigene Website checken lassen.

https://www.google.de/webmasters/tools/mobile-friendly

Bewertet wird nicht nur die Startseite, sondern alle Seiten – so werden vor allem zu große Navigationsbuttons, kleine Schriftgrößen und Inhalte in Flash Format abgestraft, also alles, was der User-Interaktion im Weg steht.

Responsive oder mobile Website

Eine fixe Lösung bieten eigene Softwares an, wie beispielsweise unser Infomaster Tool, in denen schnell, einfach und günstig mobile Websites mit Weiterleitungen für mobile Zugriffe erstellt werden können.

Natürlich können auch responsive Seiten angefertigt werden, was vor allem bei größeren Relaunches empfohlen wird – hier gilt immer „mobile first“. Mehr zum Thema „Responsive“ in unserem Blog.

 

Wir freuen uns natürlich auf Fragen, Feedback, Anfragen und helfen gerne bei der Umsetzung von mobilen Webseiten und bieten Hilfestellungen bei allen Fragen rund um Mobile friendly an.

 

Weiterführende Links:

INFOMASTER – Mobile friendly

Der Standard – „Mobilegeddon“

MOZ Blog „Mobile friendly“

Wer kennt sie nicht, die lizenzfreien Bilderdatenbanken wie Fotolia, Shutterstock oder Stockphoto? Oft genutzt, riesig und mit Bildern zu jeden Thema. Da wir zurzeit aber an einem neuen Projekt basteln und uns die „normalen Bilder“ zu langweilig geworden sind, haben wir uns auf die Suche nach Alternativen im großen weiten Web gemacht und diese würden wir gerne mit euch teilen.

 

morgueFile

Mit einer Bilddatenbank von über 318.000 Pics bietet morgueFile eine große Datenbank mit kostenlosen Fotos an. Neben den „free photos“ gibt es auch noch die Möglichkeit Bilder einzeln und als Paket zu kaufen. Meistens wird man bei den 318.000 Bildern fündig, die jedoch nur als normale JPEGs verfügbar sind und nicht als Vektorgrafiken.

 

Pixelio

Bei Pixelio sind in der Datenbank über 470.000 Bilder, zum Teil auch als Vektorgrafiken verfügbar, die sich zum Teil zur kommerziellen und redaktionellen Nutzung eignen. Auf pixelio.de ist eine Registrierung und Anmeldung notwendig, die jedoch kostenlos ist. Fotos und Bilder können sowohl hoch- als heruntergeladen werden.

 

Pixabay

Kostenlose Fotos, kostenlose Vektorgrafiken, kostenlose Illustrationen – das ist das Angebot der Pixabay Datenbank, die seit 2014 online ist. Bilder können verändert und zu kommerziellen Zwecken genutzt werden, ohne einen Bildnachweis erbringen zu müssen. Die erste Zeile ist jedoch immer mit kostenpflichtigen Bildern gespickt, da sich Pixabay über Werbung finanziert.

 

IM Free

Die IM Free Bilderdatenbank hat nicht die riesige Auswahl der oben genannten Webseiten, jedoch bietet diese Seite auch kostenlose Templates, Icons und einen Button Maker. Wer vor allem Menschen und Emotionen mit Personen benötigt, wird hier sicherlich fündig. Auch die Templates sind vor allem durch ihr flat design und die Übermittlung von Bildern und deren Emotionen gekennzeichnet.

 

New Old Stock

Die New Old Stock Bilderdatenbank ist vor allem für Vintage-, Schwarzweißfoto- und Posterliebhaber eine Goldgrube. Bilder und Plakate von den frühen 1900ern bis in die 70er sind hier zu finden und können unbedenklich verwendet werden, da für alle Bilder die Urheberrechte bereits abgelaufen sind. Etwas speziell und nicht für jeden gedacht, aber eine super Möglichkeit Flair aus alten Tagen aufleben zu lassen und dem Vintagetrend der letzten Jahre zu folgen.

 

Gratisography

High Resolution Bilder für den privaten und den kommerziellen Bereich sind in der Mediendatenbank von Gratisography zu finden. Dabei handelt es sich nicht um alltägliche 0815 Bilder, sondern um etwas ausgefallenen Bilder und Fotos, die auch die aktuelle Hipster Revolution wiederspiegeln. Hier beziehen wir gerne mal ausgefallene Bilder für Blogs oder Social Media Posts.

 

iconmonstr

Last but not least, die Icondatenbank von iconmonstr bietet alles was das Button Herz begehrt. Kann sowohl für Icons und Buttons auf der Homepage für Templates und Co verwendet werden, aber auch das Drucken und Bestellen von sogenannten „IT-Shirts“ wird direkt unter den neuesten Icons angeboten. Egal, was ein Icon ausdrücken soll, hier wird es gefunden.

 

Natürlich gibt es noch unzählige weitere Bilderdatenbanken, wir haben aber versucht euch die unterschiedlichsten Plattformen näher zu bringen, um jeden (Bild)Wunsch erfüllen zu können und euch zu inspirieren.

Immer wieder habe ich bei Kundenterminen dasselbe Thema: Der Kunde hat eine 404er Fehlerseite, aber auf dieser steht nur, dass die Seite nicht gefunden wird. Besser: Fehlerseiten kreativ gestalten und Chancen nutzen. Verlinkungen auf Seiten und Tools, die für die Website, für den Traffic und die Conversions wichtig sind, einbauen und durch Fehlerseiten Kunden gewinnen.

404 – was?

Internetseiten werden gelöscht, relauncht oder sind nicht mehr verfügbar, aber im Verlauf der Kunden und Besucher sind immer noch die alten URLs und Links zu finden. Wenn diese Seiten dann aufgerufen werden, erfolgt eine automatische Weiterleitung auf eine Fehlerseite, die dem Kunden erklärt, dass diese Seite/dieser Link nicht mehr verfügbar ist bzw. nicht mehr gibt.

404er vermeiden

Wenn Sie Ihre Webseite neu strukturieren oder die bisher bestehenden URLs, zum Beispiel durch neue URLs mit Keywords ersetzen, so wird eine Weiterleitung erforderlich. Die beste Variante sind Weiterleitungen auf die neue URL und die gewünschte Seite, denn der Besucher sollte so schnell und unkompliziert wie möglich zu der gewünschten Seite kommen. Da dies ist aber nicht immer der möglich ist, gibt es die Fehlerseiten.

Fehlerseiten – aber richtig

Fehlerseiten werden von den meisten Experten kritisch angesehen, natürlich sollte der Kunde wenn möglich immer auf der gewünschten Seite landen. Aber in 40er Seiten sollte auch immer eine Chance gesehen werden, den Kunden und den Traffic auf Seiten zu lenken, die wichtig sind oder die beworben werden müssen. Bei Fehlerseiten können Sie bewusst Ihre Kunden abholen.

Top-Tipps für Fehlerseiten

  • Kreativ sein – setzen Sie auf lustige oder auffällige 404er Seiten und bleiben Sie so im Gedächtnis der Besucher.
  • Animieren Sie die Besucher auf die angegebenen Links und Kategorien zu klicken und gewinnen Sie dadurch Kunden.
  • Haben Sie den Mut sich zu Entschuldigen und gewinnen Sie so den Kunden für sich, anstatt ihn zu verlieren.
  • Immer positiv bleiben – geben Sie nicht dem User die Schuld, sondern erklären Sie auf originelle Art und Weise, wie Ihnen der Fehler unterlaufen konnte.

Die Top 10 der Best Practices

1. 1 000 Kreuzfahrten

2. CARWOW mit Autospiel

3. Mozilla Firefox

4. Sistrix

5. MyTaxi

6. Limpfish

7. Erdbeerlounge

8. IGN Entertainment

9. Blizzard

10. LEGO

Auf den Geschmack gekommen? Dann am besten ran ans Telefon oder an die Tasten – wir von LOGMEDIA sind für jedes 404er Design bereit. Hier klicken und uns ohne Fehlermeldung kontaktieren!

Als bekennender Fan von Rand Fishkin und MOZ’s Whiteboard Friday möchte ich dieses Mal das Thema Darstellung von Grafiken bzw. Infografiken im Web aufgreifen.

Infografiken überschwemmen uns jeden Tag zu hunderten, ob nun auf Facebook Seiten, in Online Magazinen oder Blogs. Jeder hat eine Infografik, nun sollten auch wir eine machen – so die Denkweise vieler Kunden. Der Trend entwickelt sich aber im letzten Jahr immer mehr weg von überladenen und bunten Grafiken, hin zum sogenannten „flat design“. Einfache Standardgrafiken, die oft auch handgezeichnet, grob umreißen, was im Inhalt rund um diese Grafik vertiefend dargestellt wird. Oft beinhalten sie nur Keywords und sehen aus, wie Brainstorming Unterlagen einer Besprechung. Hier ein Beispiel zur Thematik:

Quelle: MOZ Infografik

Durch die Überforderung und den Überschuss von Informationen und Statistiken im Web ist der Trend weg vom Aufwendigen und Vielem hin zum Einfachen.

Für detaillierte und weiterführende Informationen empfehle ich den Blogbeitrag von MOZ.

Bildquelle Teaserbild: www.seotoolandservice.com