Was ist wirklich wichtig, um einen erfolgreichen Blog zu betreiben? Worauf kommt es beim Bloggen an? Wir zeigen euch 10 der wichtigsten Säulen, auf denen eure Tätigkeit als Blogger stehen sollte.

Er gehört zu den Traumberufen der Neuzeit: Professioneller Blogger. Doch was braucht es um einen erfolgreichen Blog aufzubauen? Bloggen ist weniger eine Kunst – es ist vielmehr knochenharte Arbeit. Natürlich setzt eine Karriere als Blogger ein gewisses sprachliches Talent und Spaß am Schreiben voraus – das ist jedoch nur die halbe Miete. Eine strukturierte und konsequente Arbeitsweise gehört genauso dazu wie eine große Portion Selbstdisziplin. Wer dies von sich selbst behaupten kann, bringt zumindest schon das Grundgerüst eines erfolgreichen Bloggers mit sich.

Wer am Anfang seiner Blogger-Karriere steht, sieht häufig einen großen Berg an Arbeit vor sich. Facebook mutiert vom Chatprogramm zum Marketingkanal, Photoshop kennt man plötzlich nicht mehr nur vom Hörensagen und Google wird nicht mehr ausschließlich als Suchmaschine verwendet.

 

Relevanter und einzigartiger Content

Einzigartiger Content ist das Um und Auf eines erfolgreichen Blogs – deshalb ist es für einen Blogger unerlässlich, stets am Puls der Zeit zu sein. Egal welches Thema dein Blog behandelt – du musst zu jeder Zeit wissen, was angesagt ist, was deine Leser beschäftigt und mit ihnen interagieren.
Dabei ist es mitunter wichtig, sich in den Leser hineinzuversetzen. Nach welchen Informationen sucht der Leser? Wird sein Informationsbedürfnis durch meinen Beitrag gestillt?

 

Kenne die „Influencer“ deiner Nische und strebe „Content Syndications“ an

Unter einer Content-Syndication versteht man prinzipiell eine Kooperation zwischen zwei Bloggern, die ihre Beiträge gegenseitig auf den jeweils eigenen Blogs veröffentlichen bzw. teilen.
Recherchearbeit ist ein wesentlicher Teil des Bloggens – finde also heraus, wer in deiner Nische bereits bekannt ist. Frage dich, was diese Personen und deren Blogs so einzigartig macht und trete mit Ihnen in Kontakt, indem du konstruktive Kommentare in ihren Beiträgen hinterlässt und vernetze dich so nachhaltig mit der Community.

 

Verwende Social Media Kanäle und teile deine Beiträge

Sei auf so vielen Social Media Kanälen vertreten wie möglich – so erreichst du nicht nur die maximale Anzahl an Lesern, du verbesserst dadurch auch dein SEO Ranking. Werden deine Beiträge geteilt, erhältst du Social Backlinks, die deine Beiträge in den Google Suchergebnissen höher ranken lassen.
Es ist übrigens nicht gleichgültig, zu welcher Uhrzeit du deine Beiträge veröffentlichst. Jeder Kanal hat seine eigene „rush hours“. Lege dir also einen Zeitplan zurecht und nutze Funktionen, wie den Veröffentlichungs-Planer von Facebook.

 

social_media_logmedia_blog

 

Verwende Google Analytics

Google Analytics ist ein und kostenloses Tool um wertvoller Nutzerdaten und das Userverhalten auf deiner Website bzw. deinem Blog zu messen. Es zeigt dir, wann und wieviele Besucher auf deiner Seite aktiv sind. Darüber hinaus erfasst Google Analytics Daten zu Alter, Herkunft, Endgerät, Verweildauer u.v.m. Diese Statistiken kannst du dazu verwenden, um deine Beiträge zu optimieren und deinen Blog ständig weiterzuentwickeln.

 

Versende deine Blogartikel als Newsletter

Die Leser sind das Kapital eines Bloggers – deshalb solltest du großen Wert darauf legen, die Beziehung zu deinen bereits bestehenden Lesern zu pflegen. Versende deine neuen Blogposts in einem Newsletter und biete Ihnen ein kleines Goodie – vielleicht exklusiven Zugriff auf ein Video oder einen Gutschein – sei kreativ!

 

Verwende aussagekräftige und relevante Keywords

Bevor du mit dem Schreiben beginnst, solltest du dir darüber im Klaren sein unter welchen Schlagworten dein Beitrag gefunden werden soll. Überlege dir 2-3 Keywords und versuche, diese regelmäßig in deinem Beitrag zu erwähnen. Tippe dieses Keywords bei Google ein und prüfe, welche Wörter bzw. Phrasen dir Google als verwandte Suchbegriffe liefert – so bekommst du noch weitere Ideen.

 

keywords_logmedia_blog

 

Überlege dir aussagekräftige Überschriften

Die Überschrift ist quasi das Aushängeschild deines Beitrags – gib dir selbst genügend Zeit zum Überlegen! Eine schlechte bzw. irrelevante Überschrift resultiert schlimmstenfalls in einem nicht gelesenen Beitrag. Achte also darauf, dass du bereits mit der ersten Zeile deinen Leser einfängst!
Deine Überschrift ist auch ein wichtiger SEO-Faktor: Hier sollte dein Hauptkeyword enthalten sein. Gliedere deinen Beitrag auch mittels kleineren Zwischenüberschriften auf: Dadurch bereitest du deinen Beitrag in einer ansehnlichen Weise auf und machst ihn gleichzeitig suchmaschinenfreundlich.

 

Verwende Links in deinen Beiträgen

Einen weiteren SEO-Faktor stellt die Integration von Links dar. Hast du einmal einen Beitrag zu einem ähnlichen Thema verfasst oder gehst in einem anderen Posting auf einen Punkt detaillierter ein, solltest du diesen mit einem Link verbinden.
Gleichzeitig erhöhst du die Wahrscheinlichkeit, dass ein Besucher dadurch länger auf deiner Seite bleibt und somit zu einem Stammleser wird.

 

Bildquellen und Nachweise

Solltest du in deinen Beiträgen Bilder verwenden, die du aus dem Internet geladen hast, stelle sicher, dass du eine adäquate Quellenangabe machst. Du ersparst dir damit eventuellen Ärger, falls der rechtmäßige Eigentümer des Bildes dir wegen einer Urheberrechtsverletzung an den Kragen will. Im Idealfall erstellst du selbst deine Fotos und Grafiken, denn: unique content is king!

 

Belebe ältere Postings

Bereits bestehender Content birgt mehr Potential als man vielleicht vermuten möchte. Manchmal gibt es Artikel, die einfach nur zu einem schlechten Zeitpunkt bereitgestellt wurden – hier lohnt es sich immer wieder, einen Belebungsversuch zu starten.
Besonders beliebte Artikel, auch wenn diese schon älter sind, können in einer Rubrik wie „Popular Posts“ o.ä. angeführt und verlinkt werden – so erleichterst du neuen Besuchen relevante Beiträge zu finden.

 

 

Weiterführende Links

Dr. Web – Blog Checkliste

Der Affenblog

AGNITAS – E-Mail und Newsletter Tipps

MOZ – Learn to love your existing content

Das Jahr 2015 wurde von vielen Stimmen als “das Jahr des Video-Marketings” bezeichnet – dieser Trend wird sich auch heuer und in weiterer Zukunft fortsetzen. Videoproduktionen sind heutzutage erschwinglich und durch die nahezu lückenlose Verfügbarkeit von Breitband-Internetzugängen von jedermann konsumierbar.

Damit Video-Content erfolgreich und zielgerichtet eingesetzt werden kann, sind jedoch einige Faktoren zu berücksichtigen. Hier sind einige der wichtigsten Gründe angeführt, welche über Erfolg oder Misserfolg einer Videokampagne entscheiden können.

Weiterlesen

Zufriedene Kunden sind das A und O unternehmerischen Erfolgs. In digitalen Zeiten wie diesen, wo Wettbewerb und Konkurrenz global gedacht werden müssen, sind Investitionen in langfristige Kundenbeziehungen fixer Bestandteil von erfolgreichem Online Marketing! Weiterlesen

Das Social Web bietet viele Chancen, das eigene Unternehmen im Netz zu präsentieren und mit der Zielgruppe in einen Dialog zu treten. Mit unbedachten Beiträgen kann das Ganze aber auch nach hinten losgehen: Ein Shitstorm ist schneller da als man klicken kann. Aber was tun wenn die Welle der Kritik anrollt? Wir haben die wichtigsten Facts zusammengefasst.

Weiterlesen

Facebook ist aus der modernen Unternehmenskommunikation kaum noch wegzudenken. Die soziale Plattform bietet eine einfache Möglichkeit mit Kunden bzw. Fans in Kontakt zu bleiben und sie auf dem Laufenden zu halten. Um neue Fans zu gewinnen, ist ein Gewinnspiel oder eine Promotionaktion eine gute Möglichkeit. Auf was es dabei ankommt und welche Richtlinien zu berücksichtigen sind, erfahrt ihr hier. Die wichtigsten Facts haben wir euch auch in unserem kostenlosen Whitepaper „Der ultimative Guide für Facebook Promotions“ zusammengefasst.

Wie kann ein Gewinnspiel auf Facebook aussehen?

Zuerst einmal ist es immer gut, einen Anlass zu wählen, um ein Gewinnspiel zu veranstalten. Das kann entweder ein auf die Jahreszeit bezogenes Ereignis sein wie Weihnachten oder vielleicht auch ein Firmenjubiläum. Dann muss noch geklärt werden, was die Fans und User tun müssen, um am Gewinnspiel teilzunehmen. Und schließlich braucht man natürlich noch einen attraktiven Preis, der es wert ist, auch am Gewinnspiel teilzunehmen.

Was ist erlaubt und was nicht?

Facebook hat gewisse Richtlinien aufgestellt, in denen geregelt ist, was erlaubt ist und was nicht. Hier ein paar Beispiele aus unserem Whitepaper:

Facebook-gewinnspiel-dos-donts

Brauche ich Teilnahmebedingungen?

Bei einem Gewinnspiel auf Facebook müssen unbedingt Teilnahmebedingungen vorhanden sein. Sie müssen entweder direkt auf Facebook verfügbar sein, das geht am einfachsten durch Erstellung einer Inhaltsseite auf Facebook, es ist aber auch möglich die Teilnahmebedingungen auf einer Website zu veröffentlichen und dann darauf zu verlinken. Welche Punkte in den Teilnahmebedingungen enthalten sein müssen, erfahrt ihr in unserem kostenlosen Whitepaper zum Thema Facebook Promotions.

Kostenloses Whitepaper – Der ultimative Guide für Facebook Promotions

 

Ich hoffe ihr habt eine Vorstellung davon bekommen, welche Möglichkeiten euch Facebook bietet, um Promotion Aktionen durchzuführen. Habt ihr auch schon Erfahrungen mit Gewinnspielen oder anderen Promotion Aktionen auf Facebook gemacht? Wir freuen uns über Tipps und Feedback eurerseits.

Totgeglaubte leben länger – bei Google Plus gehen hier die Meinungen stark auseinander und es wird heiß diskutiert, wie die Zukunft des sozialen Netzwerks aussieht. Aber die zentrale Frage, die sich viele Unternehmen und Online Marketer stellt: Für welche Online Marketing Maßnahmen sind Google+, Google MyBusiness und Places geeignet und was kann man sich getrost sparen?

 

Verknüpfung aller Google Produkte

Der erste Grund, warum Man(n) sich ein Google+ Konto zulegen sollte, ist ganz simpel: Google setzt auf die Verknüpfung aller Produkte – Webmaster Tools, Analytics, YouTube, MyBusiness (früher mal Places), ja sogar mit YouTube, das Google seit geraumer Zeit gehört. Durch die Verknüpfung all dieser Produkte und die Bestätigung der Inhaberschaft der Website mit Google Plus steigt das Ranking, da Google nun mal auch sein soziales Netzwerk als wichtig erachtet.

 

Gefunden werden mit MyBusiness

Nein hiermit ist nicht nur der eben genannte Grund für die Suchanfragen gemeint, sondern die MyBusiness Eintragung, mit derer ein Google Places Eintrag generiert wird und Preise, Standorte, Bewertungen etc. in Google Maps integriert werden. Das spielt vor allem bei der lokalen Suche und bei mobilen Suchanfragen eine entscheidende Rolle für Unternehmen.

 

Beiträge auf Google Plus

Soll ich Beiträge auch auf G+ posten oder es lieber bei einem Grundeintrag lassen? Da Google in erster Linie eine Suchmaschine ist und das soziale Netzwerk auch Informationen für diese Suchmaschine liefert, so ist dies eine Frage des Kontingents. Suchbegriffe und Hashtags, sowie Links werden für die Suchmaschine besser greifbar und somit auch besser gerankt. Außerdem werden vor allem Bilder besser bewertet. Wie stark hier jedoch der Einfluss ist, darüber lässt sich streiten.

 

Gibt’s noch Fragen? Wir freuen uns über Kommentare, Mails und Anfragen auf office@logmedia.at und sagen bis zum nächsten Mal.

Social Media? Ist doch Pipifax! Oder vielleicht doch nicht? Wer sich von seiner Facebook-Präsenz direkte Verkäufe erwartet, hat schon verloren bevor er überhaupt angefangen hat. Die Vorteile von Social Media Marketing liegen ganz klar in Image- & Meinungsbildung. Das bestätigte auch Kris Jones auf der Online Marketing Rockstars. Wie Sie das für Ihr Unternehmen schaffen, haben wir in 10 Tipps für effektives Social Media Marketing zusammengefasst. Das Ziel muss es sein, ein Meinungsbildner, also Influencer, im sozialen Netzwerk der Wahl zu werden. Dabei ist es nicht wichtig, welches das ist. Egal ob Twitter, Facebook, Google+ oder was auch immer – die Strategie bleibt gleich.

Wie werde ich ein Influencer?

#1 Die richtige Wahl
Am Anfang muss entschieden werden welches soziale Netzwerk das richtige für das Unternehmen ist. Das hat auch damit zu tun in welcher Branche man tätig ist und welche Zielgruppe man ansprechen möchte.

#2 Zuhören
Hat man sein Unternehmensprofil angelegt, ist es anfangs wichtig die Kommunikation der Community in der Branche zu verfolgen. Bestehen Probleme? Dann kann man hier einhaken und einen Lösungsvorschlag machen. Dieser Support muss natürlich gratis sein, aber es ebnet den Weg zum Influencer. Eventuell kann auch auf das eigene Produkt als Lösung verwiesen werden.

#3 Sympathische Interaktion
Fragen von Followern oder Direktnachrichten sollten niemals ignoriert werden. Die Kommunikation über soziale Medien soll echt und menschlich sein (keine automatischen Nachrichten!). Dadurch besteht die Möglichkeit die Unternehmensmarke realer und menschlicher zu machen.

#4 Nutzen für die User
Durch das Teilen wertvoller Informationen mit der Community und der Beantwortung spezieller Fragen haben die User einen Mehrwert und Ihre Social Media Präsenz wird zu einer zuverlässigen Quelle.

#5 Unique Content
Indem ein eigener Blog, Videos, Infografiken etc. produziert werden, die auf spezielle Fragestellungen und Probleme der Community eingehen, wird die Position des Unternehmens als Influencer weiter gestärkt. Ein zusätzlicher Nutzen: Durch das Teilen dieser Inhalte wächst auch die Fanbasis an.

#6 Fotos & Videos teilen
Es ist bewiesen, das Fotos und Videos mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen als Text. Die User interagieren damit auch eher. Ein weiterer Nutzen von Fotos und Videos ist, das unterhaltsame Inhalte das Unternehmen einfach sympathischer machen.

#7 Konsequenz
Ein Unternehmen wird nicht von heute auf morgen zu einem Influencer in einem sozialen Netzwerk. Das braucht Zeit und konsequente Arbeit. Dazu gehört unter anderem die Antwort auf Direktnachrichten in Echtzeit.
Es ist auch wichtig, nicht zu übertreiben. Es sollte nie öfter als drei Mal am Tag Beiträge gepostet werden. Wobei mindestens eine wirklich wertvolle Information pro Woche dabei sein sollte.

#8 Alway be available
Social Media Marketing ist kein nine to five job. In sozialen Medien ist es wichtig, sofort zu reagieren. In Verbindung mit einer offenen und ehrlichen Kommunikation kann dadurch auch eine schlechte Situation (Shitstorm) noch in gute Publicity verwandelt werden.
Es können dadurch auch langanhaltende und loyale Beziehungen zu Fans und Anhängers des Unternehmens/der Marke geschaffen werden.

#9 Fokus
85% aller Fans oder Follower sollte dicht am Produkt oder Service, das das Unternehmen anbietet, sein.

#10 Qualität
Die Fans und Follower sollten von hoher Qualität sein. D.h. sie sollten sich mit dem Thema beschäftigen, mit dem Content der Seite interagieren und diskutieren. Dadurch beleben sie die Seite indem sie auch andere zum Mitmachen anregen.

Ist Social Media das Richtige für mein Unternehmen?

Diese Frage muss individuell beantwortet werden. Auf jeden Fall kann man sagen, dass Social Media Marketing einen durchaus positiven Einfluss auf das Unternehmensimage hat und sich dadurch auch in weiterer Folge positiv auf die Umsätze auswirkt.
Aber: Wenn man nicht dazu bereit ist, die oben genannten Punkte zu berücksichtigen, langfristig an seinem Auftritt in sozialen Medien zu arbeiten und eventuell auch etwas in die Social Media Präsenz zu investieren, sollte man es lassen. Denn mit der Erstellung eines Profils alleine ist es noch nicht getan.

Habt ihr auch eine Meinung zu diesem Thema? Dann freuen wir uns über Kommentare.
Bei weiteren Fragen stehen wir natürlich auch gerne zur Verfügung.

 

Heute geht es im Marketing nicht mehr darum, die Menschen mit allgemeinen Marketingbotschaften zuzuschütten, sondern sie dort abzuholen wo sie gerade sind. Die Herausforderung besteht darin Marketing mit den Menschen zu machen, statt für sie. Dieses Konzept nennt man „Engagement Marketing“. Melanie Gipp von Marketo erklärte auf der Online Marketing Rockstars die fünf Grundprinzipien dieses Konzepts.

Pro Tag wird jeder Einzelne von uns mit etwa 3.000 Marketingbotschaften konfrontiert. Nur 50 davon erreichen uns. Und an nur vier davon erinnern wir uns auch im Nachhinein noch. Die Kunden erwarten sich eine persönliche Erfahrung. Daher muss es zu einem Umdenken im Marketing kommen. Engagement Marketing lautet das Zauberwort.

Die fünf Regeln des Engagement Marketing

Das Marketing hat eine rasante Entwicklung hinter sich. Vom Massenmarketing am Anfang, über das transaktionale Marketing bis hin zum Engagement Marketing. Ein entscheidender Faktor beim Engagement Marketing ist die individuelle Ansprache einzelner Personen.  Hierbei gilt es fünf wichtige Regeln zu beachten:

 

WaytoEngagementMarketing

 

#1 Persönliche Beziehung
Ein wichtiger Faktor für das Engagement Marketing ist der Aufbau persönlicher und beständiger Beziehungen mit den Kunden als Einzelpersonen. Diese kommen durch individuelle Informationen für jeden Einzelnen zustande.

#2 Interaktion
Es ist außerdem wichtig, als Unternehmen mit den Kunden zu interagieren basierend auf ihrem Verhalten. Nehmen wir an, der Kunde befindet sich auf der Website eines Autoherstellers und stellt sich im Auto-Konfigurator einen violetten Kombi zusammen. In weiterer Folge wird ihm über einen anderen Kanal ein Angebot für genau dieses Auto gemacht. Der Kunde wird also aufgrund seiner persönlichen Websitenutzung direkt angesprochen.  Dieses Vorgehen wird als Real Time Personalization bezeichnet.

#3 Kontinuierliche Interaktion
Ist ein weiteres Merkmal des Engagement Marketing. Die Interaktion sollte nicht am Point of Sale aufhören, sondern weiter andauern. Das Unternehmen hat hier die Chance gemeinsam mit dem Kunden zu wachsen. Auch hier ein Beispiel: Die Universität Harvard begleitet Menschen über einen langen Lebenszyklus. Sie sprechen potentielle Studenten als Teenager an, dann werden diese zu Studenten an ihrer Universität und auch als Alumni soll die Beziehung zur Universität weiter bestehen.

#4 Alle Kanäle nutzen
Ein einheitliches Ziel und die daraus resultierende einheitliche Marketingbotschaft des Unternehmens sollte über alle relevanten Kanäle kommuniziert werden. Dabei kann die Art der Kommunikation variieren (Twitter lockerer, Plakate formeller etc.). Vor allem soziale Netzwerke bieten ideale Möglichkeiten zur Interaktion mit Kunden.

#5 Messbare Ergebnisse
Die Messbarkeit der Marketingaktivitäten ist entscheidend. Zahlen schaffen Respekt und Anerkennung gegenüber anderen Abteilungen und Vorgesetzten. Sie helfen auch bei der Sichtbarmachung des Erfolgs der Maßnahmen. Wobei zu beachten ist, dass es positive Effekte auf die Marke gibt, die durch das Engagement Marketing hervorgerufen werden, aber nicht messbar sind. Zum Beispiel die Verbundenheit mit der Marke und das Vertrauen der Kunden.

 

Der Weg zum Engagement Marketing

Viele werden sich jetzt denken: „Engagement Marketing, alles schön und gut. Aber wie setze ich diese Punkte im eigenen Unternehmen um?“
Man kann mit ganz einfachen Dingen anfangen. Zum Beispiel mit der regemäßigen und angepassten Kommunikation über mehrere Kanäle oder  der Optimierung von individuellen Marketingaktionen (E-Mails, Landingpages etc.).

Falls ihr noch mehr über Engagement Marketing erfahren wollt, oder eine individuelle Strategie für euer Unternehmen braucht, stehen wir euch natürlich wie immer mit Rat und Tat zur Seite.

 

„YouTube ist doch nur Zeitvertreib für gelangweilte Teenager.“ So die vorherrschende Meinung zum weltgrößten Video-Portal. Aber auf YouTube findet man nicht nur lustige Katzenvideos, bestätigten Denis Müller von TubeOne und Christoph Burseg von VeeScore auf der Online Marketing Rockstars in Hamburg. Wir konnten den beiden Experten auch noch einige Tipps für den Aufbau eines erfolgreichen YouTube-Kanals entlocken.

Unternehmen vs. „YouTuber“

YouTube ist das weltgrößte Video-Portal mit einer immensen Reichweite und sehr vielen Sehminuten. Außerdem ist das Videoportal die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Die größte Ziel- und Zuschauergruppe auf YouTube ist die Klientel zwischen 25 und 34, die als sehr kaufkräftig und conversionstark gilt.

Bis jetzt wird dieser Kanal von Unternehmen aber nur sehr selten genutzt. Und wenn er genutzt wird, passiert das meist ungeschickt und hat keinen positiven Effekt auf das Unternehmensimage. Auf YouTube herrschen nämlich andere Gesetze. Da kann ein Hochglanz-Imagefilm des eigenen Unternehmens nicht mit dem Low-Budget Video eines sogenannten „YouTubers“ mithalten.

Facts & Figures

Die erfolgreichsten YouTuber in Deutschland sind Gronkh (3,5 Mio. Abonnenten) und Kontor.tv (2,9 Mio. Abonnenten).
Zum Vergleich: Zu den erfolgreichsten Unternehmenskanäle in Deutschland zählen Warner Bros (1,4 Mio. Abonnenten) und Universal (380.000 Abonennten). Das verdeutlicht noch einmal den Erfolg und Einfluss der „YouTuber“ gegenüber den Unternehmenskanälen.
Der Markt ist hier bereits so stark geworden, dass die erfolgreichen YouTuber durch Multi-Channel Networks (MCN) wie z.B. TubeOne vertreten und vermarktet werden.

Tipps für YouTube-Neulinge

Aber was heißt das jetzt für ein Unternehmen? Wir haben die Key Massages kurz zusammengefasst:

#1 Der richtige Titel ist entscheidend
Den richtigen Titel für das Video wählen, der auch den Inhalt beschreibt – „I‘m awesome“ reicht hier nicht.

#2 Den passenden Thumbnail setzen
Den richtige Moment für den Thumbnail, der die Leute zum Klicken veranlasst wählen – wann der beste Moment ist, lässt sich ganz einfach im YouTube-Konto selbst analysieren.

#3 Beschreibung zum Video
Eine längere Beschreibung zum Video hinzufügen, die Hinweise auf den Inhalt, den Ablauf, die Wirkung und Kontaktdaten beinhaltet.

#4 Individualität gewinnt
Individuell sein, aber nicht komplett über den Tellerrand – die richtige Mischung ist entscheidend. Das Thema bzw. Produkt sollte trotzdem einen sichtbaren Zusammenhang zum Video aufweisen.

#5 EndCard einrichten
Einrichtung einer sogenannten „EndCard“ im Video mit Kontaktdaten und/oder Links zu neuen Videos. Wichtig ist hier, dass die „EndCard“ nicht komplett am Ende steht, weil YouTube-Videos durchschnittlich nur bis zu 80% angesehen werden.

 

Wenn ihr noch Fragen zu YouTube für Unternehmen habt oder ein richtig scharfes Video für euren Kanal braucht, stehen wir euch natürlich jederzeit zur Verfügung.

 

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu und die ersten Prognosen und Trends zum Thema „Online Marketing 2015“ sind bereits veröffentlicht. Doch was ist im neuen Jahr zu beachten, damit Man(n)/Frau nicht von der Konkurrenz abgehängt wird. Wir haben die Top 3 der Digital Marketing Trends für 2015 kurz und knackig zusammengefasst.

 

Platz 1: Mobile

Mobil wird in jeder Hinsicht das Thema des Jahres sein. Google hat ein Wachstum von über 500 % in der mobilen Suche für 2015 prognostiziert. Dafür spricht auch der neue Zusatz „mobile friendly“ in den Suchergebnissen. Mit dem Anstieg von mobiler Suche wird auch der Markt der mobilen Werbung und mobiler Anzeigen stark ansteigen.

Sollte man keine responsive Website besitzen, sondern eine eigene, unabhängige mobile Website, so darf hier nicht auf SEO vergessen werden. Texte sollten kurz und ansprechend sein und auch die Einreichung einer eigenen mobilen Sitemap ist obligatorisch.

 

Platz 2: Social Media

Im Bereich Social Media wird es einige Neuerungen geben. Facebook hat bereits angekündigt, den Algorithmus für den News-Feed zu ändern. Unbezahlte Beiträge von Unternehmen werden bei den Fans im News-Feed nur noch mehr eingeschränkt zu sehen sein – der Trend: Unternehmen sollen für Posts und Reichweite zahlen. Facebook Advertising wird sich also im nächsten Jahr rapide ändern.

Außerdem zeigen die Prognosen, dass der Einsatz von Social Media das Suchergebnisranking noch stärker beeinflussen soll als bisher. Vor allem Bewertungen, Erfahrungsberichte und Shares werden in das Ranking miteinbezogen, da sie für Google ein Zeichen für Vertrauen in eine Marke, Dienstleistung etc. darstellen.

 

Platz 3: Re-Targeting und Re-Marketing

Aufgrund der gesammelten und gespeicherten User-Daten umstritten und bei Experten heiß diskutiert sind Re-Targeting und Re-Marketing Maßnahmen. Damit ist beispielsweise die gezielte Ansprache von Personen nach dem Besuch einer Website gemeint. Keine neue Technik und schon seit Jahren im Einsatz.

Durch die immer härtere Konkurrenz und die Optimierung im Einsatz wird dieses Werbeinstrument im Jahr 2015 nicht mehr nur ein Zusatz zur „normalen“ Werbung sein, sondern die Werbung anführen. Sowohl bei Google, als auch bei Facebook und Amazon.

 

Platz 4: Content Marketing

Content ist und wird der Faktor der Gegenwart und der Zukunft sein und Google wird spammy Inhalte immer stärker abstrafen und Nischenprodukte und einzigartige Inhalte stärker in das Ranking miteinbeziehen als je zuvor.

Doch mit Content Marketing sind nicht nur die Texte auf einer Website gemeint. Dazu zählen unter anderem auch: Texte, Videos, Artikel, PR auf der eigenen Website, auf anderen Seiten, in Social Media Kanälen und in Newslettern. Vor allem sogenannte „explainer videos“ werden in 2015 von Wichtigkeit sein. Grundsätzlich gilt: Je mehr die eigene Positionierung und die „Uniqueness“ im Vordergrund steht, umso besser für die Nutzer und für die Suchmaschinen.

 

Platz 5: Digital PR

Pressebereiche, Blogs und Artikel bringen nicht nur Unique Content hervor, sondern können auch hervorragend für Linkbuilding genutzt werden. Vor allem Pitches und kurze knackige Texte auf themenspezifischen Webseiten und ein Link auf der Homepage machen den Unterschied im Ranking.

 

Kurz und knackig waren sie die Top 5 für 2015 – ich freue mich auf Kommentare, Shares und Mails an andrea.widmann@logmedia.at

 

Weiterführende Links:

Google Webmaster Tools Mobile Websites

Mobile Friendly