Facebook ist tot, Facebook macht Google Konkurrenz, Facebook ist Marktführer, Facebook ändert die Nutzungsrechte – beinahe keine Woche, in welcher der Social Network Gigant nicht in den Schlagzeilen vertreten ist. Aber was ist in letzter Zeit wirklich beim Social Media Riesen passiert und welche Branchen sollten Facebook unbedingt als Kommunikationstool nutzen?

 

Like meine Page und du gewinnst

Gewinnspiele, die direkt über Facebook laufen und einen Like-Zwang beinhalten, sind Vergangenheit. Das sogenannte Fan-Gating, bei dem User zuerst die Facebook Seite liken mussten, um zu deren Inhalt zu gelangen, sind nicht mehr erlaubt. Durch diesen Schritt will Facebook die Qualität der Verbindung von Usern zu Seiten erhöhen und vermeiden, dass Benutzer nur aufgrund von Gewinnspielen und nicht von Interesse mit einer Seite verbunden sind.

 

Nutzungsbedingungen und Impressum

Um gleich mit den Do’s and Dont’s für Seitenbetreiber anzuschließen, kommen wir jetzt zu den Nutzungsbedingungen. Wer meint, sich auf Facebook im rechtlich grauen Bereich zu bewegen, der irrt. Auf Fanpages veröffentlichte Nutzungsbedingungen gelten nach europäischen Recht genauso wie AGBs und sind verpflichtend. Außerdem dürfen Firmen keine persönliche Profile anlegen, sondern nur offizielle Seiten/Fanpages dürfen von Firmen als Profil benutzt werden. Auch ein Impressum bei jeder Facebook Seite ist Pflicht.

 

Facebook Ads versus Google AdWords

Während Facebook Ads am europäischen Markt noch nicht der Standard sind, so werden weltweit immerhin schon 10 % des Werbebudgets in das soziale Netzwerk und deren Anzeigenformate investiert. Die Automobilbranche, gefolgt von der Unterhaltungsindustrie und von Konsumgütern, führen die Branchenliste der Facebook Gewinner an – jedoch ist in allen Branchen ein Anstieg zu verzeichnen.

Vorsicht ist aber bei bei „seriösen“ Branchen, wie im Finanzsektor, geboten – hier kann Social Media schnell einen negativen Beigeschmack haben. Falsche oder ungeschickte Kommentare, unüberlegtes Einsetzen von Call-to-Action Buttons oder keine Reaktion auf Negativ-Beiträge von Nutzern können einen negativen Einfluss auf das äußere Erscheinungsbild einer Firma haben, vor allem wenn es sich um empfindliche und sensible Bereiche handelt. Einige Negativbeispiele sind hier nachzulesen.

 

Social-Login bei Webseiten

Mittlerweile schon zum Usus geworden, ist der Login auf Websites über soziale Netzwerke. Wie leicht ist es, sich keinen Benutzernamen, kein Passwort überlegen zu müssen und keine ewig langen Registrierungsformulare auszufüllen, sondern einfach nur auf einen Button zu drücken und verbunden zu sein, hat die Runde gemacht. Das Feld des Social-Logins wird unangefochten von Facebook bestritten. Beinahe zwei Drittel dieses Marktes werden vom Social Media Giganten bestimmt – Tendenz steigend.

 

Ich hoffe, wir konnten euch einen kleinen Einblick in die Welt von Facebook geben und bei Fragen, Tipps und Problemen stehen wir euch natürlich gerne zur Verfügung.

 

Weiterführende Links:

Fangate Facebook Likes

Recht 2.0

Facebook Branchen Performance

Social-Login Facebook

 

 

Wie texten Sie SEO konform im Social Web? Worauf sollte besonderes Augenmerk gelegt werden? Und wieviel Aufwand ist für ein besseres Suchmaschinenranking notwendig?

Wer sich heute mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt, weiß: Facebook, Twitter und Co. sind nicht die Stiefkinder der Unternehmenswebseite, sondern ernstzunehmende Säulen des Online Marketing Mix. Dementsprechend bedarf es hier auch einer optimierten Textierung von Social Media Posts.

 

Social Media Texte – so texten Sie SEO gerecht im sozialen Web

Jeder Online Media Experte würde lügen, wenn er behauptet, alle SEO-relevanten Textfaktoren für das Social Web zu kennen. Welche Textierungen aus SEO-Sicht langfristig wichtig sind, wird sich erst im Laufe der Zeit herauskristallisieren. Aber warum? Suchmaschinen, allen voran Google, verwenden einen bestimmten Algorithmus, der letztendlich das Ranking vom digitalen Content bestimmt.

Und welche speziellen Social Webinhalte sich jetzt positiv auf das Ranking auswirken, können erst nach einer längeren Beobachtung bestimmt werden. Selbst dann können aber nur Trends erkannt und Vermutungen angestellt werden, denn die Suchmaschinen passen ihren Algorithmus immer wieder an.

 

Der Google Algorithmus – kein Grund zur Verzweiflung

Einige Social Web Geheimnisse, für das suchmaschinenoptimierte Texten, konnten trotz ausgeklügeltem Algorithmus schon gelüftet werden. Wir haben zusammengefasst was Sie in Ihren sozialen Kanälen ganz einfach selbst machen können, um diese effizient zu nutzen.

SEO Texte für das Social Web Infografik

SEO reife Social Media Texte: 4 Praxistipps

  • Keyword is King: Der Name Ihrer Facebook-Fanpage sollte ein für Ihren Unternehmenszweck relevantes Keyword enthalten. Überlegen Sie, unter welchem Namen Ihr Unternehmen bei Kunden bekannt ist und binden Sie diesen in Ihre Fanpagebenennung ein. Dazu ein Beispiel: Sie betreiben ein Geschäft für Herrenmode in Klagenfurt. Ein passender Name für Ihre Facebook-Fanpage wäre beispielsweise BezeichnungIhrerFirma-Herrenmode-Klagenfurt.
  • Google is watching you: Je öfter gepostet, getweetet, geliked und geshared wird, desto besser! Google durchleuchtet nämlich nicht nur Ihre Website nach neuen und relevanten Inhalten, sondern auch Ihre Social Media Kanäle.
  • Sehen, hören, staunen: Suchmaschinen wollen auch Fotos, Videos und Infografiken finden. Vergessen Sie hier nicht, eine aussagekräftige Beschreibung beizufügen. Kostenlose Infografiken können Sie auf diversen online Portalen, wie Canva oder Piktochart ganz einfach selbst erstellen.
  • Info will Info: Die Infoseiten der Social Media Plattformen bieten eine optimale Möglichkeit, den Zweck des Unternehmens und die Angebote zu hinterlegen. Hier lohnt es sich auch, die Inhalte mit den passenden Schlüsselwörtern zu bestücken. Denn eines ist sicher: Die Info-Seite wird auch vom Google-Bot durchforstet. Facebook for business z.B. liefert hilfreiche Infos um Ihre Fanpage richtig zu nutzen.

Alles hat ein Ende, nur der Google Algorithmus nicht!

Wir von LOGMEDIA bleiben am Ball, wenn es um den Mythos rund um den Google Algorithmus und SEO relevante Social Media Texte geht. Wir nutzen beispielsweise das Analysetool „Searchmetrics“, das uns umfassende Informationen über den Social Web Auftritt unserer Kunden liefert.

Sie haben noch Fragen zum Thema Texten das Social Web oder SEO im Allgemeinen? Dann scheuen Sie nicht und kontaktieren Sie uns!

Twitter, Facebook, G+, … Heutzutage ist es schon fast ein „Must-Do“ in jedem sozialen Netzwerk oder zumindest in den Top 3 vertreten zu sein. Doch mit dem Anlegen eines Kontos ist die Arbeit noch lange nicht getan. Eine regelmäßige Pflege, Interaktionen mit den Usern und das Füttern der Kanäle sind das A und O für einen erfolgreichen Social Media Auftritt. Doch wie kann man dem entgegen wirken und auf welchen Kanälen ist ein Auftritt ein „Must“?

Die „Big Player“ der sozialen Netzwerke

  1. Facebook
  2. G+
  3. Twitter

Der Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung und auf das Ranking der Websites bei Google & Co ist in diesen Kanälen am Größten. Während auf Facebook die Zielgruppe sehr gespalten ist – sehr jung oder ab 50+, so ist der G+ und der Twitter Auftritt auf gewisse Zielgruppen spezifizierter möglich.

G+ – das hausgemachte soziale Netzwerk von Google hat natürlich den größten Einfluss auf die Suchergebnisse und wird deswegen auch von jedem Unternehmen genutzt, jedoch sind die meisten Webseiten oder Unternehmen nur auf G+ vertreten, da sie sich der positiven Suchmaschineneffekte bewusst sind. G+ wird jedoch grob unterschätzt, was die Auswirkung der Beiträge bei einer Verknüpfung mit einem Blog betrifft. Beiträge, die mit einem G+ Konto verknüpft sind, werden in den Suchergebnissen mit einem Bild des Authors dargestellt und haben eine bis zu dreimal höhere Klickrate als „normale“ Suchergebnisse.

Twitter hat hingegen eine hohe Dichte an Beiträgen, die in kurzen Zeitabständen erfolgen. Was auf anderen sozialen Netzwerken als nervig betrachtet wird, ist auf Twitter Normalität. Tweets gehen alle paar Stunden oder auch mehrmals die Stunde raus und werden von Followern aus den unterschiedlichsten Bereichen wahrgenommen. Bei Tweets liegt der Vorteil der Würze also in der Kürze.

Social Media kann jedoch schnell zu einem zeitaufwendigen Übel werden und führt dann eher zu Frust als zur Lust am sozialen Netzwerken. Das muss nicht so sein: Seien Sie nur in Kanälen präsent sein, wo die Zielgruppe angesprochen wird und haben Sie nur so viele Kanäle und soziale Netzwerke, wie Sie pflegen können. Tote oder leere Kanäle haben keine positive Außenwirkung und wirken eher desorientiert und lustlos auf potenzielle Kunden.

 

Zwitschern Sie automatisch – Verknüpfungen im Social Media Bereich

Twitter alle paar Stunden, G+ mit wichtigen Beiträgen, Facebook mit täglichen Meldungen – vereinfachen Sie Ihren sozialen Alltag indem Sie Ihre Accounts miteinander verbinden.

Verknüpfen Sie Ihre Facebook Seite mit Ihrem Twitter Account und lassen Sie Ihre Facebook Meldungen automatisch zwitschern ohne sich einzuloggen. Oder umgekehrt: Verknüpfen Sie Ihren Twitter Account mit Ihrer Facebook Seite. Gute und vor allem kurze, einfache Anleitungen sind bei Twittersmash zu finden.

Sie können aber auch Ihre Facebook Meldungen automatisch auf G+ teilen und sharen – einfach die Add-Ons auf Facebook aktivieren und mit G+ verbinden. Eine sehr schöne Anleitung dazu ist auf chip.de zu finden.

Problematisch gestaltet sich derzeit noch die Verknüpfung zwischen Twitter und G+, doch die Sharing-Möglichkeiten werden immer wieder erneuert und ich bin mir sicher, dass es in den nächsten Wochen oder Monaten auch hier eine einfache Lösung geben wird. 

Brauche ich Twitter? Was bringt mir ein Google+ Account und sind Likes für mein Ranking von Nutzen? Fragen, die andauernd gestellt und in fast jeder Studie anders beantwortet und aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden.

 

Ich beantworte diese Frage immer gerne mit: Wir sind im Web 2.0 und nicht mehr im Web 1.0. Weg vom eindimensionalen, hin zum vernetzten, mehrdimensionalen Denken. Google bestätigt zwar offiziell keine Likes und die Beeinflussung derer auf das Ranking, jedoch fließen Facebook, Google+ & Co. trotzdem in die Auswertungen von Google Analytics mit ein. Shares werden nach offiziellen Angaben auch mittlerweile ins Ranking miteinbezogen und das der Stratege und Suchmaschinen-Riese „Google“ ein eigenes Social Network aufgezogen hat, um dieses nur aus „Spaß“ zu betreiben und nicht ins Ranking miteinfließen zu lassen, glaube ich kaum.

 

Lässt man jedoch mal die Zahlen und Statistiken außer Acht, so haben soziale Netzwerke vor allem einen Sinn: soziale Interaktionen und Menschen ansprechen. Websites und Persönlichkeiten, die auf Facebook, Twitter und sonstigen sozialen Plattformen eine große Anhängerschaft haben, verzeichnen einen stetig wachsenden Traffic auf Ihren Webseiten. Durch den steigenden Traffic wird eine Seite besser beurteilt und auch die Erwähnung in mehreren Blogs führt zu Backlinks, die das Markenbranding und die Leads bzw. Conversions beeinflussen, die wiederum das Ranking beeinflussen.

 

Eine beliebte Verwendung von Facebook seitens der Unternehmen ist die „Brandingstrategie“ – Namen und Marken prägen sich durch Newsmeldungen und Feeds bei den Fans und Followern ein und werden je nach Auftritt mit den jeweils verbundenen Attributen verbunden. Ein Beispiel: Armin Wolf. Der Journalist, der seit Jahren auf ORF die Nachrichten moderiert, hat sich in den letzten Jahren durch seine Meldungen auf sozialen Netzwerk eine riesige Anhängerschaft geschaffen und ist mittlerweile der bekannteste Moderator beim ORF. Allein auf Twitter hat er über 100.000 Follower. #followArminWolf

 

Aber warum sich die Mühe machen und auf Facebook eine Fanpage aufbauen, wenn doch Studien sagen, dass das Netzwerk 2017 tot sein wird? Bei jedem Phänomen gibt es sie: die Apokalypsen-Prediger. Gibt es einen Abstieg bei den Facebook Zahlen und verschieben sich die Alterstrukturen? Ja, ganz einfach ja. Jedoch wird der Tod von Facebook, wie auch schon der Untergang der Welt, alle paar Jahre vorausgesagt. Ob es das soziale Netzwerk ewig geben wird und wie es seine Rolle in der Gesellschaft ändern wird, sei dahingestellt. Klar ist jedoch, dass es zurzeit kein Vorbeikommen an sozialen Netzwerken gibt. So wie auch schon am Anfang des Blogs erwähnt – im Online Marketing und in den sozialen Netzwerken sollte nicht eindimensional, sondern mehrdimensional und aus mehreren Perspektiven gedacht werden, mit einem konkreten Ziel: Sprechen Sie die Menschen an!