6 Digitalisierungsmythen

Digitale Erleuchtung – Wer nicht digitalisiert, verliert?



Der Begriff Digitalisierung umfasst ein weites Spektrum, von der Erzeugung eines Produktes, dem Angebot von Dienstleistungen bis zum Alltagsverhalten in vielen Bereichen.

Allgemein bedeutet Digitalisierung, dass analoge Inhalte oder Prozesse in eine digitale Form oder eine digitale Arbeitsweise umgewandelt werden.

Aber nicht bei jedem löst das Wort Digitalisierung Euphorie aus, viele sehen künstliche Intelligenz eher als skeptisch, manche haben sogar Angst davor. Viele Unternehmen scheuen sich davor neue Wege zu gehen, die Angst vor der Veränderung bleibt bestehen.

Die große Bedeutung von Onlinehandel wurde uns in Zeiten der Pandemie klar. Vor allem für Klein -und Mittelunternehmen ist die Umsetzung bei Digitalisierungsprojekten nicht so einfach. Fehlendes Know-how und zeitliche, wie auch finanzielle Ressourcen stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Nicht nur die Umsetzung selbst stellt eine große Aufgabe dar ebenso müssen Kunden an Neuerungen herangeführt werden.

Onlinehandel ist die zentrale Verkaufsplattform, auf der Nutzer sich nicht nur über die Produkte informieren (stöbern), sondern auch über ein digitales System bestellen und bezahlen können.

Vorteile für Kund:innen

  • 24/7 Shopping
  • Flexibel
  • Ortunabhängig
  • Bequem
  • Schnell

 Bildbeschreibung: Die Grenze zwischen Online und Offline verschwimmt.

(Bildquelle:created by freepik – www.freepik.com>

Pandemie als Aufschwung für die Digitalisierung

Verbraucher haben vor allem seit der Corona-Pandemie neue Bedürfnisse, diese müssen vom Handel erfüllt werden. Der Kunde von heute möchte online kaufen, wann und wo er will und er möchte die Ware nach Hause geliefert bekommen und dies im besten Fall kostenlos.

Die Grenzen zwischen Online und Offline verschwimmen mit der Zeit, E-Commerce gilt als neues traditionelles Geschäftsmodell.

Laut einer Statistik  haben zwischen April und Juni 2021, 54,2 % der Österreicher zwischen 16 und 74 Jahren in den letzten drei Monaten der Befragung angegeben, das Internet für Online-Einkaufe genutzt zu haben. In der Altersgruppe 16-24 Jahre waren es 78 %, die in den letzten 12 Monaten online eingekauft haben.

Laut der „Post Corona-Consumer Statistik TQS Research & Consulting, besorgen sich 43 % der in dem Zeitraum Befragen weitere Produkte über das Internet, die sie vorher im stationären Handel besorgt haben.

Die Pandemie und die damit verbundenen Schließungen von Geschäften hat den Trend zum E-Commerce stark erhöht. Die Entwicklung zum Onlinehandel wird von vielen Unternehmen oft noch immer unterschätzt.

Viele heimische Händler, die keinen Onlineshop betreiben, müssen sich von den schweren Zeiten erholen und gleichzeitig neue Herausforderungen annehmen. Es gilt, die Umsätze wieder anzukurbeln und Kunden wieder für sich zu gewinnen.

Einige Digitalisierungsmythen kursieren noch immer in den Köpfen von vielen Unternehmern. Wir haben uns die sechs wichtigsten herausgepickt und wollen mit klaren Argumenten aufklären.

6 Digitalisierungsmythen



Die Angst vor menschenleeren Fabriken und überlasteten Büroangestellten prägt das Gedankenbild vieler Menschen, doch der Prozess der Digitalisierung hat schon längst stattgefunden.

Durch diesen Strukturwandel wird durchaus so mancher Beruf ausgelöscht, jedoch werden diese durch neue Tätigkeiten ersetzt. Es kommt zu einer Verschiebung von Produktion zur Dienstleistung.

Denn auch für eine komplett automatisierte Fabrik braucht man menschliche Intelligenz, dafür benötigt man wiederum eine gute Bildung und eine solide Ausbildung.

Das Wirtschaftsforschungsinstitut WIFO sieht „bislang vorwiegend positive Effekte der Digitalisierung auf die Gesamtbeschäftigung. Ängste vor dem Verlust einer großen Zahl von Arbeitsplätzen durch das Rationalisierungspotenzial neuer digitaler Technologien scheinen daher aus heutiger Sicht unbegründet“.

E-Commerce lohnt sich nicht!

Dem User muss der richtige Inhalt, mit dem ihn ansprechendsten Format geliefert werden. Nur so kann ein effizienter Kaufprozess erzeugt werden. Je ansprechender und angenehmer dieser Prozess für die Kunden ist, desto erfolgversprechender ist er für den jeweiligen Anbieter.

Laut Experten ist die Alternative zur Digitalisierung klar: Umsatzverlust und Existenzgefährdung.

Harte Worte, diese werden jedoch damit begründet, dass die Digitalisierung vom Kunden selbst getrieben wird.

Entscheiden sich Nutzer auf Ihrem mobilen Gerät eine App zu installieren und tätigen damit erste Käufe ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie diese App auch in Zukunft für weitere Einkäufe verwenden. Vertrauen und einfache Bedienung sind hierbei entscheidend für das Kauferlebnis. Ist dieses einmal erfüllt, hat der Anbieter höchstwahrscheinlich einen Stammkunden mehr.

Kunden wollen keine Veränderungen!

Wer seinen Umsatz steigern will, muss sich weiterentwickeln und neue Möglichkeiten in Betracht ziehen. Das heißt nicht, dass man sich von allen Bestehenden loslösen muss. Die Devise lautet aus etwas Bestehenden, etwas Besseres zu machen.

Hierbei gilt eine gute Mischung aus Alten und Neuen zu finden und für Kunden bzw. zukünftigen Usern einen angenehmen Übergang zu schaffen. Finden Sie mit Ihren Kunden einen gemeinsamen Weg in die Digitalisierung, ohne sie dabei zu überfordern.

Sehen Sie diesen Prozess nicht als Veränderung, sondern als Stabilisierung und Existenzsicherung für Ihr Unternehmen.

Ein Onlineshop ist automatisch Innovation!

Der digitale Wandel ist bereits im vollen Gange, mit einem einfachen Onlineshop alleine können Sie Ihre Kunden heute nicht mehr begeistern.

Ein Onlineshop bzw. der gesamte Onlineauftritt eines Unternehmens muss laufend aktualisiert werden. Ein veralteter Onlineshop kann auch das Gegenteil von Kundengewinnung bringen. Ein Onlineshop muss sich auf das Nutzungs- und Kaufverhalten der Kunden anpassen.

Auf eine mobile Optimierung sollte auf keinen Fall verzichtet werden!

Wer nicht digitalisiert, verliert!

Laut Ökonomen müssen vor allem KMU (Klein- und Mittelunternehmen) im Thema Digitalisierung aufholen. Förderprogramme für E-Commerce, Nutzung von Cloud-Diensten oder Cybersecurity werden immer wieder angeboten.

Die Grenzen zwischen Online- und Offline Handel verschwimmen immer mehr, wie am Beispiel: das Smartphone als Zubringer angeführt wird.

Das Smartphone als täglicher Begleiter des Menschen wirkt gleichzeitig als Zubringer gesehen. Gingen früher die Kunden ins Geschäft, um sich über ein Produkt beraten zu lassen, nutzen heute viele Kunden ihr Smartphone zur Kaufvorbereitung.

Das bedeutet, vorher werden Informationen zum gewünschten Produkt online gesucht und Preise verglichen. Wenn möglich, wird das Produkt dann auch online gekauft und nicht im stationären Handel.

Hat ein Unternehmen keinen Onlineshop fällt dieser Prozess schon einmal komplett weg. Dies bedeutet Kundenverlust und Unsichtbarkeit im Netz.

Jedes KMU braucht einen Onlineshop!

Jeder kann einen Onlineshop haben, dazu bedarf es an keinen Programmierfähigkeiten. Natürlich ist Digitalisierung nicht zu 100 % erfolgsversprechend, jedoch ganz bestimmt ein Weg in die richtige Richtung, um den Umsatz zu steigern.

Nicht jeder selbstständige Tischler oder Blumenladen braucht einen Onlineshop, aber es ist ein Nice to have, vor allem für Endverbraucher.

Stillstand kann Kunden oft vergraulen, bieten Sie potenziellen Kunden etwas Besonderes.

Sind Unternehmen nicht online präsent, sind sie in der großen digitalen Welt gar nicht vorhanden. Experten sehen, die Sichtweise sich auf Stammkunden und Laufkundschaft zu verlassen als äußerst riskant, denn seit den letzten Jahren wächst nur der Onlinehandel stetig.

Für viele Klein- und Mittelunternehmen kann sich die „Nicht-Digitalisierung“ in Zukunft rächen. Verpassen Sie also nicht den Einstieg, weil sie denken Sie brauchen keinen Onlineshop.

Bildbeschreibung: Immer mehr Kund:innen informieren sich vorab online und kaufen auch online. (Bildquelle: Foto von Andrea Piacquadio: www.pexels.com

Unsicher bei der Umsetzung?

Denken Sie an Ihre Zielgruppe und erstellen Sie eine Costomer Journey. Denken Sie daran, wie Ihre Kunden über verschiedene Kanäle Ihre Produkte kaufen können.

Sieht der Kunde am Morgen ein Produkt, sollte er die Möglichkeit haben, mit wenigen Klicks dieses auch so schnell wie möglich zu bestellen.

Konzentrieren Sie sich jedoch auf Channels, die Ihre Zielgruppe auch nutzt.

Wie bereits erwähnt, muss nicht ALLES neu sein, doppelt hält oft besser. Sie können auch einen Katalog und einen Onlineshop anbieten, wichtig ist nur den für Ihre Zielgruppe passenden Marketing-Mix zu finden, der dem Kundenbedarf wie auch Ihren Unternehmenszielen gerecht wird.

Die Kombination aus Katalog und Onlineshop können sich durchaus gut ergänzen.

Fazit

Wollen Sie als Unternehmen nachhaltig erfolgreich sein, müssen Sie Ihren Kunden Ihre Produkte oder Dienstleistungen auch online verfügbar machen. Der digitale Wandel und die Erwartungshaltung der Kunden sind Treiber für die Digitalisierung.

Das bedeutet nicht, dass Sie gleich alle alten Muster auslöschen müssen. Finden Sie eine gute Mischung aus Online- und Offline Betrieb, um Bestandskunden zu erhalten und Neukunden zu gewinnen. Ergänzen Sie Ihren Aufritt online, um potentielle Kunden zu begeistern und für sich zu gewinnen.

Zählt Ihre Zielgruppe zu den Menschen, die wenig online affin sind, dann verbinden Sie Katalog und Onlinehandel und führen Sie Ihre Kunden an digitalisierte Neuerungen heran.

Durch radikale Änderungen bleiben Kunden oft auf der Strecke, bei einem Stillstand jedoch auch.

Verpassen Sie nicht den Einstieg, denn die Transformation schreitet immer schneller voran.

Nutzen Sie die Chancen, die Digitalisierung mit sich bringt!

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Quellen und weiterführende Links

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