Mit Inkrafttreten der EU-DSGVO (EU Datenschutz-Grundverordnung) ab 25.5.2018 wird das Datenschutzrecht EU-weit vereinheitlicht. Ziel ist es, natürliche Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten besser zu schützen. Wir zeigen dir die wichtigsten Fakten und Eckpunkte rund um die neue Datenschutz-Verordnung.

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Google macht nun endgültig ernst mit seiner Mobile First Strategie: Wurde bisher die Desktop-Version einer Webseite für die Google-Indexierung herangezogen, so wird zukünftig die mobile Version verwendet. Damit reagiert Google auf die rasant wachsende Zahl der Suchanfragen per Smartphone. Was diese Umstellung bedeutet und welche Änderungen sie mit sich bringt, zeigen wir dir in diesem Blog-Beitrag.

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Um eine erfolgreiche Webseite zu betreiben, muss diese eine Reihe von klar definierten Anforderungen erfüllen – die visuelle, funktionale und strukturelle Gestaltung sind das A und O beim Webdesign. Vom übersichtlichen Layout, über die geeignete Schriftart bis hin zu den verwendeten Farben muss der Webdesigner ein stimmiges Gestaltungskonzept erarbeiten, welches sich wie ein roter Faden durch die gesamte Webseite zieht.

Gleichzeitig müssen technische Aspekte wie eine kurze Ladezeit und die Abrufbarkeit auf verschiedenen mobilen Geräten gewährleistet sein – keine leichte Aufgabe! Wir zeigen Euch heute die wichtigsten Tipps rund ums Webdesign und wie Ihr sie anwendet.

 

STRUKTUR

Eine klare Seitenstruktur hilft dem User sich auf der Seite zurechtzufinden. Wirkt die Seite unübersichtlich, so verliert der Nutzer schnell die Motivation nach der gewünschten Information zu suchen – er springt unweigerlich ab. Erstelle also schon vorab ein „Inhaltsverzeichnis“ mit allen Unterseiten und deren Namen. Überschriften, Icons, farblich getrennte Bereiche und Grafiken helfen bei der Orientierung und sorgen für eine angenehme User Experience – deshalb sollten folgende Punkte sichergestellt sein:

  • Sind die Navigationspunkte eindeutig und verständlich?
  • Sind Buttons und Links unmissverständlich beschriftet und als solche erkennbar?
  • Funktionieren alle Links?
  • Ist der Text durch Überschriften, Listen und Absätze ordentlich gegliedert?
  • Unterstützen Bilder, Videos und Icons die Seitenstruktur?

 

TYPOGRAFIE

Der Großteil der auf Webseiten konsumierten Informationen besteht aus reinem Text – aus diesem Grund sollte der Typografie besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden! Sie sorgt dafür, dass die geschriebene Information in eine leicht konsumierbare Form gebracht wird und zum Lesen einlädt. Achte deshalb auf eine geeignete Schriftart, eine angemessene Schriftgröße und entsprechende Zeilenabstände. Stelle dir bezüglich der Typografie auch folgende Fragen:

  • Ist die Schriftgröße gleich oder größer als 14 Pixel?
  • Ist der Kontrast zwischen Text- und Hintergrundfarbe stark genug?
  • Sind die Zeilenabstände groß genug gewählt?
  • Existiert eine konsistente Hierarchie (h1, h2, h3 Überschriften)?

DESIGN

Über das Design wird die Identität eines Unternehmens oder einer Seite kommuniziert – es soll nicht nur zweckdienlich sein, sondern auch ein bestimmtes Image transportieren. Gleichzeitig soll dem User das Suchen erleichtert werden, der gezielte Einsatz von Grafiken, Abständen, Listen und Icons leitet den Blick des Nutzers in einer bestimmten Richtung über den Bildschirm. Hier einige der wichtigsten Punkte, die Ihr beim Entwerfen des Designs beachten solltet:

  • Passt das Design zur angesprochenen Zielgruppe?
  • Wirkt das Layout professionell und zieht sich durch alle Unterseiten?
  • Sind die wichtigsten Informationen möglichst weit oben („above the fold“) platziert?
  • Lenken die eingesetzten grafischen Elemente den Blick des Users gezielt durch die Seite?

EMOTIONEN

Der Mensch speichert Erinnerungen besonders effektiv, wenn diese mit Emotionen verbunden sind. Durch den gezielten Einsatz von Farbpsychologie und gefühlvollen Bildern bleiben auch Webseiten länger im Gedächtnis eines Nutzers. Dadurch neigt der User nicht nur dazu, eine bestimmte Webseite wieder zu besuchen, er verbindet mit dem Unternehmen bzw. der Webseite auch eine bestimmte Emotion – ein effektives Mittel um die Kundenbindung zu stärken! Folgende Punkte sollten dabei unbedingt beachtet werden:

  • Passt die Farbgebung zum Image der Seite und der Zielgruppe?
  • Unterstützen die eingesetzten Farben die gewünschte Aussage?
  • Sind emotionale Bilder auf der Seite vorhanden?
  • Spiegelt sich die inhaltliche Gewichtung auch in der Optik wieder?

MOBILE UX / RESPONSIVE

Mittlerweile werden fast mehr als die Hälfte aller Suchanfragen bei Google auf mobilen Endgeräten getätigt – es liegt klar auf der Hand, dass eine mobile Version einer Webseite mittlerweile ein absolutes „must have“ darstellt. Ob Tablet, Smartphone oder Desktop PC – eine Webseite sollte auf allen Geräten vernünftig dargestellt werden. Glücklicherweise gibt es eine Vielzahl an sogenannten „Responsive Design Templates“, die deine Webseite automatisch für Mobilgeräte optimiert. Achtet beim Einsatz solcher Designs unbedingt auf folgende Punkte:

  • Werden Grafiken und Texte korrekt und bildschirmfüllend dargestellt?
  • Funktioniert das Design sowohl im Portrait- als auch Landscape Modus?
  • Sind die Seiten-Elemente intuitiv angeordnet?
  • Sind klare Call-To-Action-Buttons vorhanden?

PAGESPEED

Nichts frustriert einen Nutzer mehr als lange Ladezeiten – die Folge: Der User springt einfach ab. Mühevoll erarbeiteter Content wird nie gelesen, Online-Käufe werden nicht getätigt und die Seite verliert an Relevanz. In Zeiten flächendeckender Breitbandverfügbarkeit sind Ladezeiten von mehr als 3 Sekunden ein absolutes No Go! Beachtet beim Erstellen eurer Webseite unbedingt, dass:

  • … CSS, HTML und JavaScript Dateien, die größer als 150 Bytes sind, komprimiert werden! (siehe weiterführende Links)
  • … Bilder bzw. Grafiken web-optimiert sind!
  • … Browser Caching genutzt wird!
  • … ein schneller Server genutzt wird!

 

 

Gerne beraten wir Euch bei der Konzeption und Umsetzung Eures Webauftritts. Durch unser breites internes Kompetenzspektrum in den Bereichen Design, Programmierung und Suchmaschinenoptimierung (SEO) bieten wir attraktive All-in-One Lösungen für Private und Unternehmen. Als Google zertifizierte Agentur übernehmen wir auch gerne die Gestaltung und Umsetzung Eurer AdWords-Kampagnen! Kontaktiert uns noch heute und vereinbart ein unverbindliches Beratungsgespräch mit unseren Profis!

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WEITERFÜHRENDE LINKS

Struktur

Planung deiner Webseite – webbiene.de

Website Building 101 – An Introduction To Site Development – htmlgoodies.com

 

Typografie

Five Simple Steps To Better Typography – markboulton.co.uk

Typography 101 – The Basics – practicalecommerce.com

 

Design

Die 7 Prinzipien effektiven Webdesigns – webdesign-journal.de

10 Top Principles Effective Web Design – shortiedesigns.com

 

Emotionen & Farbpsychologie

Psychologie der Farben – drweb.de

Farbpsychologie – grafixerin.com (PDF)

6 einfache Grundlagen emotionalen Webdesigns – drweb.de

 

Mobile UX / Responsive

Mobile UX – So optimieren Sie ihr mobile Website – logmedia.at

Create Better Mobile User Experience – thinkwithgoogle.com

Making Smartphone Sites Load Fast – webmasters.googleblog.com

 

Pagespeed

Page Speed – moz.com

Rules for Mobile Sites – developers.google.com

Page Speed Test – developers.google.com

RankBrain – so heißt Googles neuer Algorithmus, der in den bestehenden Hummingbird Algorithmus integriert wurde. Im August 2015 fand das globale Rollout dieser Erweiterung statt. Seitdem entwickelte sich RankBrain zum drittwichtigsten Rankingfaktor in Googles Suchalgorithmus. Wir stellen euch die neue Entwicklung im Detail vor.

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Wir alle kennen das: Ewige Ladezeiten auf mobilen Geräten sind in unserer heutigen digitalen Welt ein absolutes No-Go. Wer wartet schon gerne länger als ein paar Sekunden darauf, dass eine Webseite am Smartphone lädt? Mit dem AMP Project pusht Google Mobile Content & User Experience gleichermaßen. Weiterlesen

Ab 1.1.2016 müssen Websites barrierefrei zugänglich bzw. gestaltet sein. Ist das nicht der Fall, so kann das mitunter rechtliche Konsequenzen haben. Doch was wird unter „Barrierefreiheit“ verstanden und worauf ist bei einer barrierefreien Konzeption zu achten? Wir geben einen kurzen Überblick.

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Mit 1. Jänner 2016 tritt in Österreich die allgemeine Registrierkassenpflicht in Kraft. Diese verpflichtet Unternehmer, alle Bareinnahmen mittels elektronischer Registrierkasse oder Kassensystem aufzuzeichnen und zu erfassen. Doch wer ist von dieser Pflicht betroffen, wo liegen die Ausnahmen der Regelung und worauf ist generell zu achten? Wir geben einen kurzen Einblick.

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Immer mehr Webseiten verwenden das höher verschlüsselte Internetprotokoll HTTPS um eine sichere Datenübertragung im Internet zu gewährleisten. Mit einem entsprechenden SSL-Zertifikat gekennzeichnet wird somit das Vertrauen in die Betreiber und Inhalte einer Webseite gestärkt. Wir zeigen Euch, was Ihr bei der Umstellung auf HTTPS beachten müsst.

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Seit 2008 sprießen neue Top-Level-Domains wie .guru, .berlin, .like & Co aus dem Boden. Seit kurzem werden diese auch in der Praxis immer öfter verwendet und vor allem im regionalen Bereich immer mehr eingesetzt. Aber welchen Einfluss hat die Verwendung auf die Auffindbarkeit der Website in den Suchmaschinen? Wie handelt Google diese neuen Domain-Endungen? Und wirken sie sich eventuell sogar negativ auf die Website aus?

Was sind TLDs?

TLD ist die Abkürzung für Top-Level-Domain. Eine Domain ist die weltweit einzigartige Bezeichnung einer Website im Internet. Diese Domains sind unter gewissen Vorgaben frei wählbar und außerdem kann eine Domain in verschiedene Subdomains unterteilt werden. Diese bilden dann wiederum jeweils eine eigenständige Website, die auch separat gehostet werden kann. Dieses Vorgehen wird häufig genutzt um geografische Trennungen vorzunehmen oder unterschiedliche Sprachversionen einer Website zu unterscheiden.

top-level-domain-subdomain

Beispiele für Top-Level-Domain und Subdomain

 

Um auf die Top-Level-Domains zurückzukommen: Es bezeichnet eine Domain oberster Ebene. Zu den klassischen generischen TLDs zählen beispielsweise .com, .pro, .edu, .travel etc.
Seit 2008 ist es möglich, neue TLDs zu beantragen und seitdem neu aufgenommene Domain-Endungen sind unter anderem .fail, .shop, .cool, .social, .guru, .like, .pizza, .smile, .party, .you, .tirol, .wien etc.

Auswirkungen auf die Auffindbarkeit der Website

Diese Domain-Endungen sind noch nicht stark verbreitet, gewinnen aber langsam an Beliebtheit. Aber welche Auswirkungen hat die Verwendung einer neuen gTLD für die Auffindbarkeit der Website in den Suchergebnissen? Zu diesem Thema veröffentlichte Google Ende Juli ein Interview mit Webmaster Trends Analyst John Mueller.

„Neue TLDs werden von Google gleich behandelt wie andere TLDs (wie .com & .org). Keywords haben weder einen positiven, noch negativen Einfluss auf die Suche.“, so Mueller. Auch Marken-Domains werden nicht besser gerankt als herkömmliche Domains.
Neue lokale Endungen wie .wien oder .tirol werden laut Mueller, obwohl sie auf den ersten Blick lokal wirken, wie normale behandelt, wobei es in Zukunft auch Ausnahmen geben könnte. Richtige Country Code Top-Level-Domains (ccTLDs) wie .uk, .at, .de etc. werden von Google nach wie vor als relevanter in diesem Land angesehen.

SEO Experten zweifeln an diesen Aussagen

Glaubt man Muellers Aussagen, müssten auch neue firmenspezifische TLDs wie .apple oder .nike gleich behandelt werden wie jede andere Domain. „Sie werden nicht mehr Gewicht oder Einfluss auf die Art und Weise haben wie wir URLs crawlen, indexieren oder ranken.“, so Mueller.  Es werden bereits Stimmen aus SEO Kreisen laut, die diese Aussagen in Zweifel ziehen. Denn außer Google selbst, hat niemand Einblick in den verwendeten Algorithmus. Papier ist ja bekanntlich geduldig.

Nach Meinung von SEO Experten hat die Wahl der TLD sehr wohl einen Einfluss auf die Klickrate der Website. Ein kleines Beispiel: Websites mit der Endung .info sollen bei Suchanfragen eher geklickt werden, weil sie dem Informationscharakter entgegenkommen. Dieses Verhalten ist aber nicht offiziell bestätigt. Eine erste Ranking Analyse neuer TLDs in der lokalen Suche wurde von Searchmetrics am Beispiel von .berlin veröffentlicht.

http://blog.searchmetrics.com/de/2014/10/07/ranking-analyse-neuer-top-level-domains-berlin-tlds-in-der-lokalen-google-suche/

Searchmetrics Analyse TLDs

 

Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne und freuen uns wie immer auf Kommentare und sagen bis zum nächsten Mal.

 

Weiterführende Links:

Wie entstehen neue TLDs?

Interview zum Handling von TLDs – Google Webmaster Blog

Ranking Analyse neuer TLDs von Searchmetrics

Durch die Anwendbarkeit auf jedem internetfähigen Gerät ist der Adobe Flash Player derzeit die erste Wahl zum Abspielen von Videos im Internet. Aber wie lange wird das noch der Fall sein? Immer wieder werden gravierende Sicherheitslücken des Flash Player bekannt, die es Hackern erlauben ein Gerät zu kontrollieren, sensible Daten auszuspionieren oder zum Absturz zu bringen. Dadurch werden auch die Rufe nach einer Abschaffung der Software immer lauter.

Der Adobe Flash Player gehört zum Standardrepertoire eines jeden internetfähigen Geräts. In letzter Zeit sind immer häufiger markante Sicherheitslücken des Multimedia Players bekannt geworden. Die neuesten Lücken wurden durch einen digitalen Angriff auf die Überwachungsfirma Hacking Team bekannt. Die umstrittene italienische Firma hat Schwachstellen des Flash Player ausgenutzt, um ihre Überwachungsprogramme aufzubauen. Durch diese Entwicklungen wird auch die Diskussion über eine Abschaffung des Flash Player in letzter Zeit wieder lauter.

Facebook & Mozilla fordern Ende von Flash-Software

Nachdem Steve Jobs schon vor 5 Jahren in einem offenen Brief das Ende von Flash forderte und entschied, den Multimedia Player auf Apple Geräten nicht zu unterstützen, ziehen jetzt auch andere Unternehmen nach. Als Reaktion auf die letzten Zero-Day-Exploits wird die Flash Software bereits vom Internetbrowser Mozilla blockiert. Mark Schmidt, Chef des Supportteams bei Mozilla hat diesen Schritt bereits im Vorfeld auf Twitter bekanntgegeben.

mark-schmidt-firefox-occupyflash-twitter

twitter.com/MarkSchmidty


Auch Facebooks neuer Sicherheitschef Alex Stamos forderte in einem Tweet die endgültige Bekanntgabe des Endes von Flash, damit sich das Web darauf einstellen könne.

Ein Manifest gegen Flash

Die weltweite Bewegung Occupy Flash hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Welt vom Flash Player zu befreien. Sie sehen den Flash Player als „ein Fossil, übrig geblieben aus der Zeit geschlossener Standards und einseitiger Firmenkontrollen über Webtechnologien.“

Sie fordern von den Nutzern:

  • Nutze HTML5-Optionen, wenn sie verfügbar sind
  • Entwickle mit modernen offenen Standards
  • Lass die Betreiber von Webseiten wissen, dass sie auf Flash verzichten sollen
  • Hilf technisch weniger versierten Menschen, den Flash Player zu verstehen und zu deinstallieren
  • Aktualisiere deinen Browser
  • Sprich mit deiner IT-Abteilung

Wie geht es weiter?

Die Entwicklung geht klar in Richtung HTML5, das sieht sogar Adobe so. Als die Entwicklung des Flash Players für Mobilgeräte eingestellt wurde, schrieb Adobe Developer Relations Lead Mike Chambers, dass HTML5 die Funktion von Flash übernehmen wird. „The trend is clear.“ In Zukunft werden viele Dinge, die über den Flash Player gemacht wurden, mittels HTML5 oder CSS3 direkt im Browser gelöst werden. Die Tage des Flash Players sind also gezählt.

 

Weiterführende Links:

Mashable – Steve Jobs offener Brief

Manifest der Occupy Flash Bewegung

Mashable – Statement von Mike Chambers